Home :: Im Gespräch :: 17.03.2008 - Mohammad, Prophet des Islam (s.a.s.)
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Mohammad, Prophet des Islam (s.a.s.)

Einigen historischen Überlieferungen zufolge war der Geburtstag von Prophet Mohammad am 12. Rabi I, aber viele Überlieferungen bestätigen seine Geburt am 17. Rabi I. im Jahr der Elefanten, d. h. 570 n. Chr. in Mekka.

Sein Vater war Abdullah, Sohn des Abdulmutalib, und seine Mutter war Amina, die Tochter Wahabs. Beide gehörten zum großen Stamm der Qureisch. Der Vater des Propheten war auf der Rückkehr von einer Reise nach Damaskus erkrankt, und verstarb noch vor der Geburt seines Sohnes. Wie in jener Zeit in Mekka üblich, wurde Mohammad nach seiner Geburt in die Obhut einer Amme namens Halima gegeben, damit er in einer gesunden und reinen Umgebung aufwachse.

Als Mohammad im alter von sechs Jahren auch seine Mutter verlor, lebte er zunächst bei seinem Großvater Abdulmutalib, und nachdem dieser zwei Jahre später ebenfalls verstarb, kam er in die Obhut seines Onkels Abutalib, der sich mit der Erziehung seines Neffen die größte Mühe gab. Als er Mohammad auf eine Reise nach Damaskus mitnahm, erklärte ein Mönch namens Bahira, dass er die Zeichen des Prophetentums in dem Jungen entdeckt habe.

Als wichtigste Ereignisse vor der Heirat des Propheten des Islam ist seine Beteiligung an einem Vertrag zu nennen, in dem sich einige Mekkaner verpflichteten, jeden schwachen Menschen zu unterstützen und seine Rechte zu schützen. Mohammad war als ehrlicher und wahrhaftiger Mensch bekannt, und deshalb nannte man ihn „amin“, d. h. zuverlässig und vertrauenswürdig. Diese Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit beeindruckten auch Chadidscha, die ihm ihr ganzes Kapitel für den Handel mit Damaskus zur Verfügung stellte und ihm sogar die Heirat mit ihr vorschlug. Chadischa war eine treue Ehefrau für Mohammad, und solange sie lebte, hat er keine andere Frau geheiratet. Sie hatten einige gemeinsame Kinder, wobei die Söhne alle sehr früh verstarben und seine Tochter, Hazrate Fatima (a.s.), die bekannteste war.